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70 Jahre ALPMA: Tausende Besucher kamen zum Jubiläumswochenende

Ein Jubiläum ist auch für einen Weltmarktführer ein kleiner Kraftakt: Mitte September feierte die ALPMA ihren 70. Geburtstag mit geladenen Gästen aus aller Welt und ihren Mitarbeitern, gefolgt von einem Tag der offenen Tür für alle Interessenten aus der Region. Zu den Feierlichkeiten strömten tausende Besucher.

Der Freitag stand für das Familienunternehmen in dritter Generation ganz im Zeichen mehrerer hundert geladener Gäste aus Wirtschaft, Medien und Politik. Umrahmt von Grußworten und einer Festrede von Bayerns Wirtschaftsministerin und stellvertretender Ministerpräsidentin Ilse Aigner, blickte Gottfried Hain, Sohn des Gründers der heutigen ALPMA, auf die Anfänge des Unternehmens und dessen rasante Entwicklung zurück.

Die ALPMA-Geschäftsführer Frank Eberle und Gisbert Strohn skizzierten die jüngste Firmengeschichte des Familienunternehmens, das nicht zuletzt dank seiner knapp 800 Mitarbeiter in der ALPMA-Gruppe in den zurückliegenden Jahrzehnten zum weltweiten Marktführer für Käsereitechnik avanciert sei, wie jüngst die „Wirtschaftswoche“ attestierte. „Auch wenn Europa nach wie vor der größte Absatzmarkt für Käse in all seiner Vielfalt bleibt, so sind wir doch zwischenzeitlich rund um den Erdball aktiv“, unterstrich Frank Eberle. „Spannende Projekte betreut ALPMA derzeit etwa in Amerika, Australien und Japan.“ Starkes Wachstum verzeichne neben Nordamerika besonders auch Indien. Dort werde mit hauseigenen Komplettsystemen erstmals der indische Paneer-Käse vollindustriell gefertigt.

„Stark geworden“, so Gisbert Strohn, „ist ALPMA weltweit als Technologieführer, der von der Milch bis zur Käseverpackung sämtliche Prozessschritte mit einem hohen Automatisierungsgrad abdeckt. Mit ausgereifter Technik und Komplettlösungen für die gesamte Käseherstellung sind wir inzwischen auf fünf Kontinenten vertreten.“

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „ALPMA ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition – tief verwurzelt in der Region, aber trotzdem ein Global Player. Das Unternehmen ist ein gutes Beispiel für das, was Bayerns Wirtschaft so stark macht: die gesunde Mischung aus großen Konzernen und kleinen Betrieben, die häufig Weltmarktführer in ihrem Bereich sind. Mit der hohen Ausbildungsquote und zunehmenden Investitionen in die Digitalisierung ist es auch der Mittelstand, der unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicherstellt.“

Hochleistungsanlagen und Komplettsysteme des Maschinenbauers konnten nicht nur die geladenen Gäste am Freitag detailliert in Augenschein nehmen. Rund 4.500 Besucher aus der Region nutzten den Tag der offenen Tür am Samstag, um sich mit dem Angebot und den Arbeitsmöglichkeiten des Mittelständlers vertraut zu machen. Krönenden Abschluss fand das zweitägige Jubiläumsfest mit einer abendlichen Feier für alle heutigen und ehemaligen Mitarbeiter samt Partnern, die sich bis weit in den Sonntagmorgen hineinzog.